Login:


Möchten Sie sich neu registrieren? Registrierung
Sie haben Ihr Kennwort vergessen? Passwort zurücksetzen

Statuten des „BILANZBUCHHALTER- und CONTROLLER-SERVICE TIROL"

 

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „ BILANZBUCHHALTER- und CONTROLLER-SERVICE TIROL Kurzbezeichnung „ BICOS-TIROL"

(2) Sitz des Vereins 6167 Neustift, Stubaitalstraße 52.

 

§ 2 Zweck

(1) Der Zweck des Vereins ist die Beratung und Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder.

(2) Der Durchführung des Vereinszweckes dienen insbesondere:

 1. Die Organisation und Durchführung von Lehrveranstaltungen, Fachvorträgen und ähnlicher zur Fortbildung seiner Mitglieder geeigneter Veranstaltungen, diese werden selbst oder unter anderem in Zusammenarbeit mit entsprechenden Bildungsträgern durchgeführt.

 2. Die Herausgabe bzw. Mitherausgabe von Informationsschriften.

 3. Einrichtung einer Servicestelle für den Erfahrungs- u. Wissensaustausch zwischen den Mitgliedern.

 4. Förderung der Kooperationen zwischen den Mitgliedern.

 5. Beratung und Hilfestellung in Fragen der Selbständigkeit.

(3) Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Erwerb gerichtet. Die für die Erreichung der Vereinsziele erforderlichen Mittel bestehen aus Mitgliedsbeiträgen, Sponsorengeldern, Erlöse aus Inserate, Werbeeinnahmen, Spenden und sonstigen Zuwendungen oder Erträgnisse aus Vereinsveranstaltungen.

(4) Die Tätigkeit des Vereins ist nicht nur auf den österreichischen Raum beschränkt.

(5) Die Mitgliedsbeiträge sind jährlich im Voraus bis längstens 15. Februar zur Zahlung fällig.

 

§ 3 Mitglieder

(1) Ordentliche Mitglieder: Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die eine Ausbildung im Umfeld des Rechnungswesens gemacht hat, plant diese zu machen oder gerade dabei ist oder nur Interesse an verschiedenen betriebswirtschaftlichen oder steuerlichen Themen hat.

(2) Außerordentliche Mitglieder: Fördernde Mitglieder können juristische Personen oder Institutionen werden, welche durch ihr Interesse am Umfeld des Rechnungswesens unserem Vereinszweck nahe stehen.

(3) Aufnahme: Über die Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung der Aufnahme ist ohne Angabe von Gründen möglich.

(4) Ehrenmitglieder: Ehrenmitglieder sind Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung.

 

§ 4 Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet:

 1. durch den Austritt des Mitgliedes

 2. durch Tod des Mitgliedes.

 3. durch den Ausschluss des Mitgliedes.

(2) Der Verein kann das Mitglied ausschließen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn ein Mitglied:

 1. wegen unehrenhafter Handlung rechtskräftig verurteilt wurde,

 2. das Ansehen des „BICOS-TIROL" schädigt oder geschädigt hat,

 3. grob oder nachhaltig gegen die Satzung, ordnungsgemäß gefasste Beschlüsse oder seine Mitgliedspflichten verstößt oder verstoßen hat,

 4. wenn ein fälliger Seminar- oder Mitgliedsbeitrag (bei Firmenmitgliedschaften der Werbekostenbeitrag) - trotz  Mahnung - nicht entrichtet worden ist. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes und wird der nächsten Mitgliederversammlung bekannt gegeben.

 5. Durch Auflösung des Vereines.

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder haben das Recht, die Institutionen des Vereins in Anspruch zu nehmen.

(2) Die Mitglieder dürfen in Bewerbungsschreiben auf die Mitgliedschaft hinweisen.

(3) Die Mitglieder sind berechtigt, bei der Bekanntgabe ihrer Berufsbezeichnung in angemessener Form auf die Mitgliedschaft hinzuweisen.

(4) Die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht und das Stimmrecht. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder sind verpflichtet, die festgesetzten Beiträge fristgerecht zu bezahlen.

 

§ 6 Organe des Vereins, sonstige Gremien

(1) Die Organe des Vereins sind:

 1. der Vorstand,

 2. die Mitgliederversammlung,

 3. das Schiedsgericht

 4. die Rechnungsprüfer

(2) Sonstige Gremien des Vereins sind:

 1. der Beirat,

 2. die Arbeitskreise

 3. Die Tätigkeit des Vorstandes wird mit einer Entschädigung abgegolten, die Tätigkeiten der weiteren Organe des Vereines und der  sonstigen Gremien ist ehrenamtlich. Die Höhe der jährlichen Entschädigungen wird im Zuge der Vorstandssitzung beschlossen. Entgelte für darüber hinausgehende Tätigkeiten, Kosten und Aufwandsentschädigungen müssen vom Vorstand beschlossen werden.

 

§ 7 Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre statt.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstands, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.

(4) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(5) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

(6) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

(7) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(8) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 

 § 8 Aufgaben der Generalversammlung

 Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

(1) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;

(2) Beschlussfassung über den Voranschlag;

(3) Zahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer; (4) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;

(5) Entlastung des Vorstands;

(6) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;

(7) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

(8) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;

(9) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

 

§ 9 Der Vorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus mindestens fünf, auf zwei Jahre gewählten Mitgliedern;

Dem/der Obmann/Obfrau, dem/der Obmannstellvertreter/Obfraustellvertreterin der aus ein bis zwei  Personen bestehen kann,  dem/der Schriftführer(in), dem/der Schriftführerstellvertreter(in)  der aus ein bis drei Personen bestehen kann, dem/der Kassier(in), einem/einer Beirat/Beirätin der aus ein oder mehreren Personen bestehen kann. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

 

(2) Die Beschlussfassung im Vorstand erfolgt in Anwesenheit von mindestens drei Mitgliedern des Vorstandes mit Stimmenmehrheit. Die Beschlüsse müssen schriftlich protokolliert und von mindestens zwei Vorstandmitgliedern unterzeichnet werden.

(3) Der Verein wird nach außen durch den/die Obmann/Obfrau sowie einzelner Vorstandsmitglieder, ausgenommen Beiträte vertreten. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu Ihrer Gültigkeit die Unterschrift des/des Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin in Geldangelegenheiten des Kassiers/ der Kassiererin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen die Zustimmung eines anderen Vorstandmitgliedes.

(4) Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin, des Kassiers/ der Kassiererin ihre Stellvertreter/Innen.

(5) Die Mitglieder des Vorstandes sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Ausgenommen ist die Abstimmung über Entlastung oder Enthebung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

(6) Die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlung werden vom/von der Obmann/Obfrau des Vereins oder einem anderen Mitglied des Vorstandes einberufen. Die Sitzungen des Vorstandes müssen mindestens dreimal im Jahre stattfinden. Den Vorsitz führt dabei der/die Obmann/Obfrau des Vereins, in seiner Abwesenheit ein anderes Vorstandsmitglied. Die Einberufung der Sitzung des Vorstandes muss schriftlich mindestens 7 Tage vor der Sitzung mit Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgen.

 

§ 10 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung soll mindestens alle zwei Jahre stattfinden

(2) Der Mitgliederversammlung sind vorbehalten:

 1. die Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungs- Abschlusses.

 2. die Bestellung, Entlastung und Enthebung des Vorstandes,

 3. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages,

 4. die Bestellung und Enthebung der Rechnungsprüfer

 5. die Änderung der Statuten,

 6. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,

 7. die Auflösung des Vereins.

(3) Zur Mitgliederversammlung ist durch den/die Obmann/Obfrau mit einmonatiger Frist unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder anwesend sind. Wird diese Zahl nicht erreicht, so findet eine halbe Stunde nach dem ursprünglich angesetzten Termin eine weitere Mitgliederversammlung statt, die ohne Berücksichtigung der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Anträge an die Mitgliederversammlung sind bis spätestens 14 Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim/bei der Obmann/Obfrau einzureichen.

(4) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, bei dessen/deren Verhinderung sein/ihr Stellvertreter. Wenn auch dieser/diese verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 

§ 11 Die Rechnungsprüfer

(1) Die Rechnungsprüfer, zwei Clubmitglieder, werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Einmalige Wiederwahl ist möglich.

(2) Den Rechnungsprüfern Obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Jahresabschlusses. Sie haben der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

 

§ 12 Das Schiedsgericht

(1) Streitigkeiten aus Vereinsangelegenheiten werden von einem Schiedsgericht geschlichtet, dessen Entscheidungen vereinsintern endgültig sind.

(2) Zur Bestellung des Schiedsgerichts hat jeder der Streitteile einen Schiedsrichter aus dem Kreis der Mitglieder namhaft zu machen, die sich ihrerseits auf einen Dritten als Vorsitzenden des Schiedsgerichtes zu einigen haben. Falls diese sich nicht auf einen Vorsitzenden einigen können, entscheidet das Los.

(3) Das Schiedsgericht fasst seine Beschlüsse in Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit Stimmenmehrheit. Die Beschlüsse werden vom Vorstand vollzogen.

 

§ 13 Beirat, Arbeitskreise

(1) Der Vorstand hat für die Dauer seiner Amtszeit zusätzliche Beiräte als beratende Organe zu bestellen.

(2) Außerdem kann der Vorstand für die Dauer seiner Amtszeit für bestimmte Angelegenheiten Arbeitskreise einsetzen, die den Vorstand beraten und Beschlussvorschläge erarbeiten.

 

§ 14 Auflösung

(1) Beschlüsse über die freiwillige Auflösung des Vereines bedürfen einer dreiviertel Mehrheit der anwesenden Mitglieder, mindestens jedoch der Zustimmung eines Drittels aller Mitglieder.

(2) Das im Falle der begünstigten freiwilligen Auflösung oder bei Wegfall des Vereinszweckes allenfalls vorhandene Vermögen darf in keiner wie auch immer gearteten Form den Vereinsmitgliedern zu Gute kommen. Es ist vom abtretenden Vorstand (Liquidator) einem Rechtsträger zu übergeben, der als gemeinnützig, mildtätig oder kirchlich tätig im Sinne der §§34ff BAO anerkannt und in der Mitgliederversammlung bestimmt wurde.

 

Zusatz:

Geschlechtsspezifische Formulierungen richten sich immer an beide Geschlechter. Überall wo Schriftlichkeit vorgesehen ist, gilt diese auch durch elektronische Übermittlung in Form von E-Mails als erfüllt.

 

 Stand: 21. April 2016